SC Rheinfeld 07 verpatzt Rückrundenstart
Mit einer völlig unnötigen 1:2 Niederlage beginnt die Rückrunde für den SC Rheinfeld 07. Letztendlich ist diese Niederlage nach einer ganz schwachen Leistung unserer Mannschaft sogar noch als verdient einzustufen.
In der ersten Hälfte spielte sich das Geschehen komplett in der Hälfte der Gasgeber ab, ohne das unser Team dabei wirklich überzeugen konnte. Aus einer zunächst von Peer Kneijnsberg gut organisierten Defensive wurden die Angriffe in Richtung gegnerisches Tor vorgetragen, oftmals war aber am Strafraum Endstation.
Die erste Chance hatte Patrick Bettin nach 12 Minuten mit einem Schuß aus ca. 18 Metern. Dieser verfehlte das Tor aber knapp. In der 25. Minute kam Rene Hanusa im Strafraum halbrechts frei zum Schuß, dieser landete aber sicher in der Armen des Torhüters. Nach einem klaren Foul im 16er an Rene Hanusa zeigte der schwache Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Jakob Glomb schoß den fälligen Strafstoß allerdings so schwach das der Torhüter des SV Glehn abwehren konnte.
5 Minuten später war es dann aber Glomb der einen schönen Eckball von Hanusa zur 1:0 Führung ins Netzt beförderte. In der 42. Minute hatte Jakob Glomb dann die Vorentscheidung auf dem Fuß. Der erste wirklich gut herausgespielte Angriff über Bettin und Hanusa landete bei Glomb, dieser steuerte alleine Richtung 2:0 auf das Glehner Tor zu.......im Strafraum stolperte er dann und stürzte zu Boden. Jetzt hatte er Glück das der Schiedsrichter nicht auf Schwalbe entschied...........! So ging es mit der 1:0 Führung in die Halbzeit.
War das Spiel schon vor der Pause nicht gut, so wurde es jetzt einfach nur grottenschlecht. Kein einziger gefährlicher Angriff in Hälfte zwei, keine Organisation mehr im Mittelfeld, Stürmer die völlig in der Luft hingen, zwei Außen die 45 Minuten Pause machten und eine Abwehr die diesen Namen nicht wirklich verdient hatte. So kam es wie es kommen musste, mit dem ersten Schuß auf unser Tor war auch schon der Ausgleich fällig.
Eine eigentlich überschaubare Situation machten Holger Jost und Dirk Hermanns zum Problem. Beide viel zu zögerlich bei einem langen Ball und schon bedankte sich der Glehner Stürmer artig mit dem Treffer. Jetzt ahnte man als erfahrener Rheinfelder Zuschauer was passiert. Nämlich das 1:2. Und wie so oft war es eine gegnerische Ecke die "minutenlang" durch den Strafraum flog ohne das jemand das Bemühen hat den Ball zu klären.
Dem kleinsten Spieler auf dem PLatz war es dann vorbehalten den Ball per Kopf zu "versenken". Leider war es auch noch ein Rheinfelder Spieler. Wahrscheinlich war es das erste Kopfballtor in der Karriere des Christian Bergmann. Aber gerade Bergmann ist bei diesem Gegentreffer noch die geringste Schuld zuzuschreiben. Man stellt sich die Frage warum hier weder der Torwart noch irgendein Feldspieler einmal versuchten den Ball zu klären?
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Krampf, planlose Angriffe, keine Torchancen und dazu ein schwacher Schiedsrichter und drei eingeplante Punkte weg.
