Wie gewonnen, so zerronnen
Konnte unsere Mannschaft im letzten Spiel dem Tabellenführer aus Reuschenberg noch die Butter vom Brote stehlen, so gelang ihr dieses im Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Straberg II nicht einmal ansatzweise.
Nicht umsonst stand bei den Strabergern vor dem Spiel ein Torverhältnis von 8:9 zu Buche: Hinten stehen Sie kompakt und nach Vorne geht nicht viel.
Somit war unsere Mannschaft gezwungen, über nahezu die gesamten 90 Minuten das Spiel zu machen, die 2. Halbzeit spielte sich fast nur in der Hälfte der Gastgeber ab.
Doch statt sich ihrer spielerischen Mittel zu bedienen, versuchten unsere Spieler es mit der Brechstange, die sich jedoch nicht auszahlen wollte. Auffällig ist, dass sich nur der Spieler in Bewegung befindet der gerade den Ball hat, der Rest ist kaum anspielbar und statisch. Am Schluss standen ca. 20 Fernschüsse nur 2 rausgespielten Chance gegenüber. Und diese Beiden waren auch die aussichtsreichsten.
So kam es, wie es immer kommt, mit dem ersten Angriff der Straberger in der zweiten Hälfte (78. Minute) fiel der entscheidende Gegentreffer.
Die Euphorie des Sieges gegen Reuschenberg konnte damit nicht gewinnbringend konserviert werden. Der Einsatz und Wille stimmte zwar, doch die spielerische Umsetzung war mau. Daran gilt es diese Woche zu arbeiten, will man am kommenden Sonntag 3 Punkte in Hoisten mitnehmen.
