SC Rheinfeld gewinnt Spitzenspiel bei FFS Grevenbroich
2:1, diese Ergebnis scheint zum Standartresultat des SCR zu werden. Wenn es bei einem Topteam der Liga erzeilt wird, dann ist es natürlich doppelt schön.
Bei der Torfabrik aus Grevenbroich musste der SCR auf Dirk Schwittay und Alex Peiffer verzichten, zwei wichtige Spieler der Defensivabteilung. So kam es, das Marcel Dudka erstmals als Manndecker zum Zuge kam. Er sollte einer der Matchwinner werden.
Von Beginn an legte FFS los wie die Feuwerwehr, bereits nach 2 Minuten strich eine Flanke nur knapp am Gehäuse von Sebastian Schlöhmer vorbei. Es rollte Angiff auf Angriff auf das Tor des SCR zu, doch meist war am Strafraum Schluß. Denn die Abwehr unseres Teams stand sicher. Ein Mißverständnis zwischen Torwart Schlöhmer und Libero Nowak ergab noch die größte Chance für FFS, doch irgendwie wurde der Ball abgewehrt.
Aufopferungsvoll kämpfte sich der SCR in die Partie. Jetzt wurde auch der eine oder andere schöne Konter ausgespielt. In der 20. Minute dann ein Freistoß von der linken Seite. Peppi Bettin flankte scharf in den Strafraum, der Ball wurde von Freund und Feind verpasst und landete im Netz. Dieses überraschende 0:1 warf die Gastgeber ein wenig aus der Bahn. Die Angriffe waren kaum noch durchdacht und brachten den SCR nicht in Gefahr. In der 40. Minute waren alle im 16er unaufmerksam und dieses nutze der FFS zum 1:1 Ausgleich.
Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff dann der Auftritt von Flo Herrmann, der aus ca. 30 Metern aus halblinker Position den Ball in den Winkel drosch. Ein fantastisches Tor zur 2:1 Pausenführung.
Einige Spieler liefen nach dem Pokalspiel unter der Woche nur noch auf dem Zahnfleisch. Hüsein Basdegirmenci musste bereits in der 33. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bettin, Dudka, Nowak und Herrmann liefen nur noch mit großen Schmerzen zum 2. Durchgang auf. So wurde der Druck der Gastgeber größer, es fand kaum noch Entlastung statt.
Doch die ganz großen Möglichkeiten blieben aus. Marcel Dudka spielete eine unglaublich gute Partie und schaltete den hochgelobten Tojäger von FFS komplett aus. Nicht ein Schuß aufs Tor gelang ihm. So blieb es bei vielen Standarts und Flanken in den Strafraum, doch diese verpufften praktisch gefahrlos. Immer mehr wurde leider der sehr schwache Schiedrichter zum größten Ärgernis. Er schaffte es, eine faire Begegnung zu einem Kartenfestival zu machen.
Ab der 70. Minute konnte sich der SCR aus der Umklammerung befreien und wurde wieder gefährlich. Richtig turblent wurden dann die letzten 5 Minuten. Erst ein Flugkopfball von Michel Banzouzzi, den der Torhüter von FFS parierte. Dann nur 1 Minute später ein Knaller aus 16 Metern von Glomb, auch dieser wurde vom Keeper über die Latte gelenkt.
Der Gegenzug der Grevenbroicher führte dann in der Nachspielzeit fast zum Ausgleich, aber Sebastian Schlöhmer rettete den Sieg mit einem unglaublichen Reflex, als er nach einem Schuß aus kurzer Distanz den Ball aus dem Winkel fischte. Sekunden später war Schluß.
Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg des SCR, der einfach abgezockter spielte und eine großartige Einstellung hatte.
